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Es gibt sicherlich nur wenige Gegenden auf dieser Welt, die auf so engem Raum mit solch großen geologischen Unterschieden aufwarten können. Seit wir vor etwa 10 Jahren begannen, die Karibik zu bereisen, haben wir
feststellen können, dass jede dieser Inseln etwas Besonderes und Unverwechselbares hat - eines jedoch haben alle gemeinsam: eine Gastfreundschaft, der man als Deutscher anfangs fast argwöhnisch gegenübersteht, bis man
feststellt, dass sie zum normalen Umgang miteinander gehört. Wir haben aber auch feststellen müssen, dass es dabei ein ziemlich starkes Gefälle zwischen den kleinen, sehr familiären und den größeren, vom Massentourismus
"überrollten" Inseln gibt. Wir geben aber zu, dass wir sicherlich nicht den Urtyp des deutschen Pauschaltouristen verkörpern und mit z. T. relativ wenig Komfort auch leben können. Uns kam es mehr auf die Nähe zu
den auf den Inseln lebenden Menschen an als auf die Schlacht ums kalte Buffet. Wir können und wollen also nicht mit allgemeingültigen Tipps für Jedermann aufwarten, was Unterkünfte betrifft, werden aber versuchen, deren Zustand
so realistisch wie möglich einzuschätzen. Unsere Art zu reisen besteht im allgemeinen darin, unsere Flüge zu buchen und die Unterkünfte selbst auszusuchen. Das Internet und vor allem die ITB (Internationale Tourismus
Börse), die jährlich im Frühjahr in Berlin stattfindet, sind hervorragende Quellen für preiswerte und auch gute Übernachtungsmöglichkeiten. Wir haben bisher noch nie Schiffbruch erlitten, allerdings gibt es schon gewisse
Unterschiede im Komfort.
Die folgenden Kurzvorstellungen der von uns bereisten Inseln sollen nicht als Reiseführer zu verstehen sein. Wir haben versucht, die für uns wichtigsten und schönsten Erlebnisse zu Papier zu bringen, die Ihnen als Entscheidungshilfe dienen könnten. Wir erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind auch sicherlich nicht als "Referenztouristen" anzusehen. Möglicherweise machen Sie ganz andere Erfahrungen. Wenn Sie sich eingehender mit den Inseln vertraut machen wollen, empfehlen wir den Reiseführer "Polyglott APA GUIDE Karibik - Kleine Antillen". Diesen Reiseführer gibt es auch für einzelne Inseln, wie Barbados, die Dominikanische Republik oder St. Lucia. Sie können auf die blauen Inselnamen klicken, um ein paar zusätzliche Informationen – vor allem für Funkamateure - zu erhalten. Sie können die Seite natürlich Stück für Stück scrollen, allerdings auch direkt zu den Beiträgen der einzelnen Inseln springen, wenn Sie auf die nachfolgenden roten Inselnamen klicken.
Die Bahamas sind eine Inselgruppe von über 700 Inseln, von denen allerdings nur ca. 30 bewohnt sind. Für Leute, die vom Tourismus-Trubel verschont werden möchten, sind die Out-Islands - auch Family Islands genannt - zu empfehlen. Über ein Reisebüro wird man allerdings kaum fündig. Bisher waren wir auf New Providence, dem politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Bahamas, auf Bimini, Crooked Island und den Berry Islands. Obwohl New Providence zu den eher kleinen Inseln der Bahamas zählt, leben hier über die Hälfte der mehr als 200 000 Einwohner des Landes. Hier findet der Tourismus "statt". Es fällt sofort ins Auge, dass der Tourismus die Haupteinnahmequelle des Landes ist, Schwärme von Touristen pilgern auf der Suche nach Schnäppchen durch die Baystreet und den Straw Market. Kreuzfahrtschiffe speien ununterbrochen Touristen an Land. Wer es quirlig mag, der ist hier gut aufgehoben. Selbstverständlich gibt es auch auf New Providence beschauliche, stille Plätze. Zu empfehlen ist das Hotel "Orange Hill Beach Inn" in Cable Beach, ein paar Kilometer außerhalb von Nassau. Tel.: (001-242) 327 7157, Fax: (001-242) 327 5186, E-Mail: oranghil@batelnet.bs, WWW: www.hotelguide.com. Ein Zimmer kostet je nach Saison etwa 65 bis 90 USD.
Wer es weniger spektakulär liebt, wem Ruhe und Entspannung mehr bedeuten, der sollte auf den in den Reisebüros kaum bekannten "Out Islands" Urlaub machen. Mittlerweile findet man über das Internet eine Unmenge von Informationen dazu. Man gehört auf den auch "Family Islands" genannten Inseln im wahrsten Sinn sofort zur "Familie". Auf Crooked Island, wo es laut unserem Reiseführer zwei ausgesprochene Raritäten gibt - eine nur dort vorkommende Echsenart und Touristen -, waren wir schon am ersten Abend zu einer Beach-Party mit Einheimischen eingeladen und auch die nächsten Tage blieb der "Familienanschluss" erhalten. Pinder, der Insel-Polizist, kam regelmäßig vorbei, um uns zu seinen Kontrollfahrten über die Insel einzuladen. Erwähnenswert ist wohl auch noch, dass unsere Hotelzimmertür über kein Schloss verfügte. Als wir etwas pikiert schauten, immerhin schleppe ich mit Laptop und Funkanlage doch einige Werte herum, wurde uns erklärt, dass hier noch nie etwas abhanden gekommen sei - wir sind nach 12 Tagen natürlich auch mit allem wieder abgereist. Im Jahr 2000 führte uns unser dritter Bahamas-Trip auf die Berry Islands, einem rund 30 Inselchen umfassenden Archipel nördlich der Hauptinsel New Providence. Nach etwa 20 Flugminuten landeten wir mit unserem 6-sitzigen Inselhopper auf Great Harbour Cay. Unsere Bungalowsiedlung "Beach Villas" liegt direkt an der Küste an einem kilometerlangen Sandstrand. Am Flugplatz vorbei gelangt man auf eine Landzunge an deren Ende sich in geringer Entfernung ein weiteres kleines Inselchen befindet, das man bei Ebbe bequem durch das knietiefe Wasser erreicht. Dort finden sich viele Sanddollars, Seeigel-Skelette und Muscheln. Man sollte aber vor der Flut wieder zurück sein. Wir vergaßen beim Sammeln die Zeit und mussten unsere Schätze über dem Kopf tragen, weil uns das Wasser jetzt bis an die Schultern reichte. Im Hafen von Great Harbour Cay kann man mit etwas Glück - wir hatten es mehrfach - Manatees beobachten. Die gutmütigen Seekühe haben sich wohl aus den Everglades in Florida hierher verirrt. Im Mai 2005 machten wir erneut Urlaub auf den Bahamas, diesmal auf Long Island. Danach besuchten wir unsere langjährigen Freunde Kay und Chet (AB4XK) in Eagle Lake/Florida. Der krönende Abschluss war dann noch die Reise nach Dayton zur HamVention wo wir viele gute alte und neue Freunde trafen. Über meine letzte DXpedition als C6AKA finden Sie ein Foto-Album, einen Reisebericht, das Logbuch und ein paar zusätzliche Informationen über die Bahamas unter www.qslnet.de/c6aka oder www.qsl.net/c6aka. Barbados ist die am östlichsten gelegene Antillen-Insel mit einem Lebensstandard, der in der Karibik wohl seinesgleichen sucht. Und: Barbados ist die britischste aller Inseln.
Barbados ist eine Koralleninsel mit nur mäßigen Höhenunterschieden. Die höchste Erhebung der Insel misst 340m. Es gibt eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten und landschaftlich reizvoller Gegenden. Neben einem Pflichtbesuch der Mount Gay Rum Destillery sollten Sie sich auf Ihrer Checkliste unbedingt vermerken: « Welchman Hall Gully, einziges noch erhaltenes Dschungelgebiet mit den "bärtigen" Ficus-Bäumen, denen Barbados seinen Namen verdankt: Barbados = die Bärtigen; « Gun Hill, ehemalige Signalstation in der Inselmitte mit wunderbarer Aussicht; « North Point, der nördlichste Punkt der Insel mit dem "Animal Flower Cave", einer Grotte mit Seeanemonen; « Scotland District, das "Schottland" Barbados' an der Atlantikküste im Nordosten der Insel, schroffe Steilküste und zerklüftete, hügelige Landschaft; « Bottom Bay, einer der schönsten Strände an der Südostküste bei Crane; « St. Lawrence Gap, die Amüsiermeile etwas außerhalb der Hauptstadt Bridgetown in Richtung Oistins, mit vielen Restaurants, Discos und Reggae-Lounges; « Bathsheba, ein malerisches Fischerdorf an der Ostküste. Im Hotel "Atlantis" soll es die beste einheimische Küche geben. « Andromeda Gardens, ein über 20 km² großer Botanischer Garten, der an der steilen Straße über Bathsheba liegt und in dem zahlreiche Orchideenarten, Palmen, Kakteen, Hibiskusbüsche mit den verschiedensten Blütenfarben und -formen, Farne und andere exotische Gewächse zu bewundern sind; « Harrison's Cave, eine riesige Tropfsteinhöhle, durch die man mit einer kleinen Bahn gefahren wird. Die Höhle ist die größte ihrer Art weit und breit. « Der Fischmarkt in Oistins lohnt selbst dann einen Besuch, wenn Sie kein Selbstversorger sind. Im Markttreiben kann man hier hervorragende Fischgerichte essen und den Fang der Fischer, Haie, Barracudas, Goldmakrelen und die berühmten Fliegenden Fische aus nächster Nähe bestaunen. Haben Sie schon einmal einen Hai gestreichelt? Versuchen Sie es - erst in "Fahrtrichtung" und dann entgegengesetzt! « Sam Lord's Castle soll der Legende nach als Piratennest gedient haben. Man setzte bei Dunkelheit Lichter, um den Seeleuten den rettenden Hafen von Bridgetown vorzugaukeln und raubte die auf Grund gelaufenen Schiffe dann kurzerhand aus. Reisen Sie nicht aus Barbados ab, ohne den legendären "Flying Fish" probiert zu haben !!! Dominica, auch "Nature Island" genannt (nicht zu verwechseln mit der Dominikanischen Republik!), hat sich dem sanften Tourismus verschrieben. Für Ruhe und Erholung suchende Naturliebhaber ein MUSS !! Auf keinen Fall Wanderstiefel vergessen!
In der Nähe der Universität im Süden von Portsmouth finden Sie das "Cabrits Dive Center". Der Besitzer, der Deutsche Michael Salzer, kennt die schönsten Tauchreviere aus dem Effeff. Die Ausrüstungsgegenstände entsprechen dem neuesten Standard. Unsere Unterkünfte befinden sich in Calibishie an der Nordküste. Den ersten Teil unseres Urlaubs verbringen wir in den "Sea Cliff Cottages", den Rest im "Pointe Baptiste". "Seacliff Cottages" ist für Amateurfunker das non plus ultra. Viel Platz selbst für große Antennen und freie "Sicht" nach Europa, den USA und Japan. George, K5KG, hat sich für Mitte November hier eingemietet, um als J75KG am CQWW teilzunehmen. Wir ziehen also um ins "Pointe Baptiste", das einen knappen Kilometer entfernt liegt, um gegenseitige Störungen so gering wie möglich zu halten. Es funktioniert auch ... - wenigstens in eine Richtung - meine 100W gegen sein Kilowatt. Wir sind trotzdem gute Freunde geworden =:o) "Pointe Baptiste" liegt unter großen Bäumen an den Klippen, etwa 50m über dem Meer. Von hier aus ist die Insel Marie Galante, die zu Guadeloupe gehört, mit bloßem Auge auszumachen. Calibishie ist ein malerisches Dörfchen, für dessen Einwohner Hektik wohl immer ein Fremdwort war und bleiben wird. Die Menschen sind sehr freundlich. Man sollte sich also nicht wundern, wenn man von "wildfremden" Leuten auf der Straße gegrüßt wird. Grenada ist die "Gewürzinsel" der Karibik. Bereits beim Verlassen des Flugzeuges bemerkt man den betörenden Duft von Gewürzen. Hier gedeihen Muskat, Zimt, Kakao, Nelken, Lorbeer und Ingwer. Grenada ist einer der größten Muskatnuss-Exporteure der Welt.
Unser Hotel, das "Lance aux Epines" (zu "Deutsch": Lansepien), liegt unweit des Flughafens auf einer der vielen Landzungen im Süden Grenadas. Nach Grand Anse ist die Halbinsel "Lance aux Epines" das zweitgrößte Tourismusgebiet Grenadas. Das Lance aux Epines liegt direkt am Strand und besteht aus einem Apartmenthaus und mehreren Cottages. Die Cottages sind sehr geräumig und gut ausgestattet, haben eine Küche und im Preis inklusive ist ein Maid-Service. Wenn Sie die Insel erkunden wollen: es gibt eine Unzahl von Sehenswürdigkeiten. Neben St. Georges mit seiner malerischen Bucht, dem farbenfrohen Markttreiben und einem grandiosen Ausblick von den Forts sollten Sie unbedingt einen Besuch in der Muskatnuss-"Fabrik" in Gouyave in Ihr Programm aufnehmen. Unser Muskat-Verbrauch ist seither sprunghaft gestiegen und wir brauchen wohl auf Lebenszeit nie wieder Muskatnüsse zu kaufen! Die älteste noch arbeitende Rumfabrik der Karibik, die River Antoine Rum Destillery, können Sie auf der gleichen Tour ebenfalls besichtigen. Sie befindet sich unweit des Lake Antoine, einem Kratersee. Fahren Sie auf jeden Fall - entweder auf der Hin- oder Rückfahrt die Strecke über die Inselmitte, den Grand Étang National Park. Und lassen Sie sich wenigstens Zeit für einen kleinen Spaziergang zum Kratersee, der nur wenige Meter neben der Straße liegt. Es gibt einen Wanderweg rund um den Kratersee. Dort können Sie jede Menge Entdeckungen machen. Außerdem verfügt Grenada über eine ganze Reihe von Flüssen, Seen und Wasserfällen, deren schönste wohl die Concorde Falls sind. Jamaica gehört zu den Inseln der Großen Antillen und liegt etwas mehr als 100 km südlich von Kuba. Die Insel ist gebirgig und mit einem satten Grün überzogen. Große Palmenwälder wechseln mit dschungelartigen Waldgebieten, es gibt große Lagunen, eine Menge Wasserfälle und fantastische Strände. Die Touristenzentren sind gut ausgebaut. Wir haben etwas bedauert, dass durch den Massentourismus - zusätzlich zu den recht vollen Touristengebieten legen täglich riesige Kreuzfahrtschiffe in den Häfen der größeren Städte an - das Individuelle ein wenig unter die Räder zu kommen scheint. Man kann kaum einen Schritt in den Städten tun, ohne von fliegenden Händlern oder Fremdenführern angesprochen zu werden. Selbst für kleine Gefälligkeiten werden oftmals die Hände aufgehalten.
Um aber der Wahrheit die Ehre zu geben: wir fahren lieber auf "unsere" kleinen Inseln, die landschaftlich vielleicht weniger spektakulär sind, dafür aber einiges in punkto "Zwischenmenschliches" wettmachen. Auf alle Fälle ziehen wir der Schlacht um das kalte Buffet die betuliche und ruhigere Atmosphäre auf den kleineren Inseln vor, auch wenn wir unser Frühstück selbst zubereiten müssen. Und weil wir gerade beim Essen sind, probieren Sie unbedingt Jerk Chicken, über Pimentholz gegrilltes, gut gewürztes Hähnchen oder die in einigen Gegenden am Straßenrand angebotenen Shrimps. Montserrat, der "Smaragd" der Karibik, ist durch Hurricane "Hugo" im Jahre 1989 und den verheerenden Vulkanausbruch im Jahre 1996 leider sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Insel sollte nach dem Vulkanausbruch ursprünglich "aufgegeben" werden. Viele Montserratians haben ihre Insel auch verlassen, immer mehr kehren aber bereits wieder zurück. Nur der Norden der Insel ist relativ sicher. Das karibische Klima hat die Wunden der Naturkatastrophe bereits weitgehend geheilt, Narben finden sich aber immer noch überall. Montserrat wird aus diesen Gründen derzeit auch nicht gerade von Touristen "überrannt". Wir wollten einfach sehen, was hinter den meist nur negativen Schlagzeilen steckt und waren überrascht, solch ein Kleinod vorzufinden. Allerdings sind viele der Sehenswürdigkeiten der Insel entweder durch den Vulkanausbruch zerstört worden oder derzeit nicht mehr zugänglich.
Zwei Drittel der nur knapp 100 km² großen Insel sind Sperrgebiet, denn der Vulkan ist noch immer aktiv. Man hat sich wohl bereits an seine Aschewolken gewöhnt, die er in mehr oder minder regelmäßigen Abständen ausstößt. Wir sind in den zehn Tagen dadurch nicht behelligt worden. Wenige Tage vor unserer Anreise hatte Hurricane "Lenny", den wir in St. Kitts miterleben durften, alle auf der Karibikseite der Insel liegenden Strände von Sand "befreit". Man gelangte hier nur mit Balanceakten über Steine und Geröll ins Wasser. Die nächsten Stürme dürften aber die Strände wieder herstellen. San Andrés y Providencia ist ein zu Kolumbien gehörender Archipel vor der Küste Nicaraguas. Die Inselgruppe besteht aus San Andrés, Providencia, Santa Catalina und einigen kleinen "Cayos", Inselchen von wenigen Metern im Durchmesser. Die Insel San Andrés ist etwa 12 km lang und ca. 4 km breit, Providencia ist eine gebirgige Insel und misst etwa 8 km im Durchmesser. Santa Catalina liegt nur etwa 300 m von Providencia entfernt und ist über eine Brücke zu erreichen, die "Puente de los enamorados" - die Brücke der Verliebten.
Unser Hotel auf San Andrés, das "Cocoplum Beach Hotel" liegt an der Ostküste außerhalb der Touristenmeile am Ortseingang von San Luis. Es ist das wohl einzige Hotel, das direkt am Strand liegt. Es ist sicherlich nicht unbedingt das komfortabelste, dafür aber unbestritten das familiärste Hotel weit und breit. Wenn man dann noch ein Zimmer mit Meerblick ergattert, steht einem herrlichen Urlaub nichts mehr im Wege. Wir haben während unserer beiden Aufenthalte dort einige deutsche Touristen kennen gelernt, die bereits zum wiederholten Male im "Cocoplum" Urlaub machten. Die vier Tage auf Providencia verbrachten wir im Hotel "Deep Blue" an der Ostküste. Es gibt dort zwar keinen Strand, aber der Zugang zum Wasser ist einfach und das erste Korallenriff liegt nicht einmal 100 m von der Küste entfernt. Einen ausführlichen Reisebericht zu San Andrés und Providencia finden Sie, wenn sie auf den Button klicken. Es gibt eine Extra-Webseite über HKØGU unter www.qsl.net/hk0gu oder www.qslnet.de/hk0gu. St. Kitts and Nevis ist ein Zwei-Insel-Staat in der nordöstlichen Karibik, zwischen Antigua, Sint Eustatius und Montserrat gelegen. Wunderschöne Strände, gute Hotels und Restaurants, die vielleicht nicht unbedingt zu den preiswertesten in der Karibik zählen, Berge bis 1000m Höhe, einige bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten wie "Brimstone Hill", die größte Festung der Karibik, gute Schnorchel- und Tauchgründe machen eine Reise oder zumindest einen Abstecher auf diese selbst in deutschen Reisebüros relativ unbekannten Inseln durchaus zum Erlebnis.
Im "Fisherman's Wharf" in Basseterre isst man sehr gut Fisch und Meeresfrüchte. Probieren Sie Dolphin (das hat nichts mit Delphin zu tun), die hervorragende Goldmakrele. Es gibt regelmäßige Flüge zwischen St. Kitts und Nevis. Wir empfehlen aber die Fähre, die sie mehrmals am Tag in etwa 45 Minuten von Insel zu Insel bringt. Sie sollten sich das Museum of Nevis History und das Nelson-Museum anschauen, das Nevis Philatelic Bureau ist ebenfalls einen Besuch wert, auch wenn Sie kein Briefmarkensammler sind. Nevis' Briefmarken sind weltberühmt. Übrigens gibt Nevis eigene Briefmarken aus. Und wenn Sie schon auf Nevis sind: statten Sie unbedingt "Sunshines" Beach Bar am "Pinney's Beach" einen Besuch ab. Jeder kennt hier "Sunshine". Versuchen Sie unbedingt den Shrimps-Spieß ! Wir haben weder vorher noch danach etwas vergleichbar Gutes gegessen. Sein Cocktail "Killerbee" ist legendär. Unser Rat: NICHT mehr als höchstens zwei !!! - Wir waren Zeugen eines holländischen "Rekordversuchs", der nach der 15. "Killerbee" mit Blaulicht endete. St. Vincent and the Grenadines - die Inselgruppe liegt zwischen St. Lucia im Norden und Grenada im Süden. Neben der Hauptinsel St. Vincent gehören noch etwa 30 kleinere Inseln zu diesem Karibikstaat. St. Vincent ist im Gegensatz zu seinen Nachbarn St. Lucia und Grenada weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben. Das sollte man als Vorteil sehen, denn die Insulaner sind noch sehr freundlich im Umgang mit ihren Gästen. Es gibt recht gute Strände im Süden und Südwesten der Hauptinsel, gute Hotels und Restaurants sowie Natur pur. Der Botanische Garten am Nordrand Kingstowns ist der älteste in der westlichen Hemisphäre überhaupt. Es gibt Gewürz- und Heilpflanzen, karibische Exoten, Zimt-, Kanonenkugel-, Teak-, Mahagonibäume und vieles andere mehr. Selbst ein Brotfruchtbaum, der von Captain Bligh mit der "Bounty" Ende des 18. Jahrhunderts nach St. Vincent gebracht worden sein soll, steht noch hier. Nehmen Sie sich auf jeden Fall einen Führer - es lohnt sich!!! Sie laufen sonst an vielem unachtsam vorbei. Fragen Sie nach Leroy! Aber auch die kleineren Inseln haben einen überwältigenden Charme. Besonders Bequia (sprich: Beckwä) hat es uns angetan. Herrliche Sandstrände, überaus freundliche Menschen und gute Möglichkeiten zum Schnorcheln, Tauchen und Seele-Baumeln-Lassen. Es gibt einige gute Restaurants. "Creole Garden" von Dawn und Willi am Ende der Lower Bay ist unser Tip. Hier kann man außerdem Zimmer mieten. Man hat einen atemberaubenden Blick über die Admirality Bay. Man sollte aber auch nicht aus Bequia abreisen, ohne bei Theresa - ebenfalls in der Lower Bay - einen Abend verbracht zu haben. Theresa zaubert am Herd die schmackhaftesten einheimischen Leckereien - versuchen Sie Conch fritters. Eine sehr gute Übernachtungsmöglichkeit für ca. 400 US $ pro Cottage und Woche gibt es bei "Kingsville Apartments" - wo schon: ... in der Lower Bay ;o) Es gibt natürlich eine ganze Reihe weiterer guter Hotels und Gästehäuser auf Bequia - eines der ungewöhnlichsten ist wohl das "Moon Hole" an der Südwestspitze der Insel. Sein Besitzer hat die Häuser eigenhändig aufgebaut aus Steinen seines Grundstücks, die Fenster besitzen keine Scheiben (eigentlich auch gar nicht nötig), es gibt keinen elektrischen Strom, vor den Türen hängen eine Art Triangel oder Rohr-Enden als "Klingeln", das Interieur ist überwiegend aus Stein - man fühlt sich in die Zeit Fred Feuersteins versetzt. Allerdings kommt man nur auf Einladung des Besitzers oder auf Empfehlung guter Bekannter dorthin und direkt billig ist es wohl auch nicht.
Und wenn Sie denn schon auf den Grenadinen sind, sollten Sie eines NICHT verpassen: einen Tagesausflug zu den Tobago Cays, einer kleinen Gruppe unbewohnter Inseln im Süden der Grenadinen. Man fliegt mit einem Inselhopper nach Union Island und geht dort an Bord eines Katamarans, der einen über Palm Island zu den Tobago Cays bringt, zu atemberaubend schönen Korallenriffen, die jedes Taucherherz höher schlagen lassen. Natürlich auch die der Schnorchler ... Es sollen die schönsten Inseln der Karibik sein. Der Ausflug kostete 100 US $ von Saint Vincent aus und war sein Geld wirklich wert. |
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